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  Giants of the old time

 

 

Geschichte des Mastiff:

Über die Herkunft des Mastiff gibt es  die verschiedensten Theorien.

Sicher ist nur, daß die Römer bei dem Einfall Julius Cäsars ( 55/54 v.Ch) doggenartige Hunde mit heute noch gültigen Merkmalen vorgefunden haben: imponierende Größe, schwerer Körper, großer Kopf, kurzer Fang, schwere Lefzen, hängende Ohren.

Eine erste genaue Beschreibung des Mastiff liefert John Keys ( Hofarzt von Königin Elizabeth I). In seinem Werk "De Canibus Britannicis" schildert er den Mastiff als einen großen Hund von sehr schwerem Schlage und furchtbarem und schrecklichem Aussehen, dazu hartnäckig und eifrig.

Über die Verwendung der Britannischen Hunde schreibt Gratius Faliscus etwa 50 n.Ch.:

"...so wirst du beim Kriegszuge, wenn die angeborene Schneid sie zu ihrer Arbeit anspornt, ihre Herzhaftigkeit sehen, sodaß selbst der Molosser vergebens mit ihnen wetteifern kann."

Sicher ist auch, daß sie bereits die alten Römer für Tierkämpfe importierten.

Während der sächsichen Periode scheint der " Mastiff" hauptsächlich als Wachhund gebraucht worden zu sein.

Die planmäßige Mastiff-Zucht begann im 19. Jahrhundert. Die Mastiff-Zucht von damals darf jedoch nicht mit unseren heutigen Vorstellungen gleichgesetzt werden. Es gab keine Ahnentafeln und die züchterischen Bemühungen waren eher nach Funktionalität denn nach Rassereinheit ausgerichtet, sodaß nach Bedarf andere Rassen eingekreuzt wurden.

1883 wurde der " Old English Mastiff Club" gegründet, die Aufnahme in den Kennel Club erfolgte 1891.

Wesen:

Über den Charakter des Mastiffs schreibt Ross D. Clark: " Mastiffs sind extrem empfindlich, hingebungsvoll und wollen denen, die sie lieben, stets gefallen. Sie brauchen menschliche Nähe und ständig Zuspruch..."

Haltung:

Zur richtigen Haltung zitiere ich Dr. HW Hager: " Als sensibler Familienhund lebt der Mastiff im Haus und ist keinesfalls für reine Zwingerhaltung geeignet. Als Spätentwickler benötigt er eine sorgsame und liebevolle Aufzucht, wobei er in ruhiger Art mit seinem Umfeld vertraut gemacht werden soll.

 

Quellen: Buch: Molosser Welt von Roswita Hirsch- Reiter